EU entsendet Beobachter zu Präsidentschaftswahl in Ägypten

Ashton einigt sich mit dem ägyptischen Außenminister Fahmi auf ein Grundsatzabkommen.

Catherine Ashton und Nabil Fahmy trafen sich am Donnerstag in Kairo zu einem Gespräch.
© EPA

Kairo/Brüssel – Zum ersten Mal will die Europäische Union Beobachter zu einer Wahl in Ägypten entsenden. Wie EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton und der ägyptische Außenminister Nabil Fahmi am Donnerstag erklärten, einigten sich beide Seiten auf ein Grundsatzabkommen für die Beobachtung der Präsidentschaftswahl am 26. und 27. Mai. Die EU-Mission werde sich auf Einladung der ägyptischen Regierung im Land aufhalten.

Ashton hielt sich am Donnerstag zu einem Besuch in Kairo auf. In einer gemeinsamen Erklärung der EU-Außenbeauftragten und Fahmis hieß es, die Beobachter müssten sich ungehindert im ganzen Land bewegen können und Zugang zu allen wichtigen Gesprächspartnern erhalten.

Aus der Wahl dürfte der bisherige Armeechef und Verteidigungsminister Abdel Fattah al-Sisi als Sieger hervorgehen, er ist der einzige ernstzunehmende Kandidat. Mit Blick auf den Wahlgang legte er alle Ämter nieder. Die Wahl soll die monatelange Phase der Übergangsführung in Ägypten beenden. Der gewählte Staatschef Mohammed Mursi war im Juli vom Militär entmachtet worden. (APA/AFP)

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