Innsbrucker Schlaflabor gehört zur Weltspitze

Das Schlaflabor der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie wurde als erstes Zentrum außerhalb der USA als Quality Care Center ausgezeichnet und gehört damit zu den renommiertesten Einrichtungen weltweit.

Innsbruck – Das „Restless Legs Syndrom“ (unwillkürliches Bewegen der Beine im Schlaf) gehört zu den häufigsten Störungen im Bereich der neurologischen Schlafmedizin. Als erstes Zentrum außerhalb der USA wurde das Schlaflabor der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie jetzt als Quality Care Center (QCC) ausgezeichnet.

Restless Legs Syndrom

Das RLS ist eine der häufigsten neurologischen Schlaferkrankungen. Bis zu 10 Prozent der über 65-jährigen leiden an Symptomen. Klassischerweise beginnt es am Abend mit einem unangenehmen Empfinden in den Beinen, kombiniert mit einem ausgeprägten Bewegungsdrang. Die Folgen können schwere chronische Schlafstörungen und ernsthafte Folgeerkrankungen sein. Das hochmoderne Schlaflabor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Neurologie bietet alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, um Betroffenen zu helfen.

Dem Schlaflabor der Innsbrucker Klinik gelingt damit der Sprung in die Reihe der renommiertesten Einrichtungen weltweit. Derzeit sind ansonsten nur das Johns Hopkins Center for Restless-Legs-Syndrom in Baltimore, Mayo Clinic Center for Sleep Medicine in Rochester und Texas Health Science Center in Houston zertifiziert.

“Die Auszeichnung bedeutet eine enorme Wertschätzung für unser gesamtes Team”, freut sich die Leiterin des Schlaflabors Birgit Högl. Das Labor wurde 1995 eingerichtet und kürzlich auf den neuesten Stand gebracht. Es zählt derzeit zu den modernsten Einrichtungen dieser Art in Europa und ist auf die Behandlung sämtlicher schlafmedizinischer Erkrankungen spezialisiert. Einer der Schwerpunkte ist die Behandlung des Restless Legs Syndroms (RLS).

In der Begründung für die Auszeichnung betonte die Leiterin der „Willis-Ekbom Disease Foundation“ (ein anderer Name für die Erkrankung), dass Betroffene mit großen Hürden zu kämpfen haben, ausreichend ausgestattete und spezialisierte Einrichtungen zu finden, die eine korrekte Diagnose und Behandlung bieten. Das Schlaflabor der Innsbrucker Klinik hat diese Möglichkeiten. (TT.com)

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