Arzl überlegt Zubringerlift nach Jerzens

Ein neuer Zubringer in das Jerzener Skigebiet Hochzeiger könnte das Verkehrsproblem in den Vorderpitztaler Orten lösen.

Von Alexander Paschinger

Arzl i. P., Jerzens –„Wir sind noch ganz am Anfang in der Überlegungsphase“, betont der Arzler Bürgermeister Siegfried Neururer. Dem Gemeinderat gab er bei der letzten Sitzung das Thema jedenfalls zur Diskussion frei. Es geht um einen „Zubringerlift Arzl–Jerzens“. Neururer selbst könnte sich vorstellen, in der Ortsmitte eine Talstation samt Parkhaus zu errichten, die Trasse mit einer Mittelstation in Leins zum Hochzeiger zu führen. Neben einer Verkehrsentlastung könnte ein solches Projekt auch eine Aufwertung für den Hochzeiger bringen.

„Man sieht das Skigebiet schon von Weitem und muss dann noch durch drei Orte bis zur Talstation fahren“, beschreibt der Arzler Dorfchef die Situation. Mit einer Zubringerbahn könnte man Themen wie dem CO2-Ausstoß, dem Durchzugsverkehr dem Parkplatzproblem und auch der winterlichen Schneefahrbahn zum Hochzeiger entgegenwirken. Der Arzler Gemeinderat empfand die Idee einer Zubringerbahn jedenfalls „sehr gut“, man solle „weitere Gespräche mit den Betroffenen führen“.

„Wir sehen die Diskussion positiv“, meint dazu der Geschäftsführer der Hochzeiger Bergbahnen, Hansjörg Wohlfarter. Reich würde man mit einer solchen Verbindung nicht, „aber es wäre sicher eine Qualitätsverbesserung“. Grob gerechnet würde eine solche Verbindung 13 Millionen Euro kosten. Der Obmann des TVB Pitztal, Rainer Schultes, verweist seinerseits auf den Aufsichtsrat der Hochzeiger Bergbahnen, der sich damit „intensiv auseinandersetzen muss“.

Auch seitens des Obmanns des Imst Tourismus, Hannes Staggl, kommen ermunternde Worte: „Alles, was den touristischen Raum rund um Imst weiterbringt, ist zu begrüßen.“

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