In den Fußstapfen von George W. Bush: Schuhattacke auf Clinton

Hillary Clinton ist in Las Vegas gerade ans Rednerpult getreten, als ihr ein Gegenstand entgegenfliegt. Wie sich herausstellt, war es eine „Schuhattacke“. Die ehemalige US-Außenministerin nimmt es gelassen.

Dass Hillary Clinton sich um die Nachfolge Barack Obamas bewerben wird, ist so gut wie sicher.
© REUTERS

Las Vegas - Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton ist bei einer Veranstaltung in Las Vegas mit einem Schuh beworfen worden. Sie war laut Fernsehberichten am Donnerstagabend kurz zuvor ans Rednerpult getreten, als etwas aus dem Publikum auf sie zuflog. Die 67-Jährige konnte ausweichen.

„War das eine Fledermaus?“, scherzte die 67-Jährige. „Ich wusste nicht, dass Abfallwirtschaft so kontrovers ist“, sagte Clinton, die bei einer Veranstaltung vor Recyclingunternehmern sprechen sollte.

Nach Angaben des TV-Senders CNN hatte eine Frau Clinton beworfen. Sie sei von Personenschützern überwältigt und festgenommen worden. Kommentatoren sprachen von einer „Schuhattacke“ auf Clinton. US-Präsident George W. Bush war bei einer Rede 2008 im Irak mit einem Schuh beworfen worden, was dort als schwere Beleidigung gilt.

Die Werferin hatte sich offenbar an den Sicherheitskontrollen vorbei Zugang zu dem Saal verschafft. Zunächst war unklar, wogegen sie protestierte. Clinton gilt als aussichtsreiche Bewerberin für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten 2016. (dpa)

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