Toyota feilt an neuen Motoren

Bis 2015 bringen die Japaner laut eigenem Bekunden 14 neue Aggregate auf den Markt.

Wien, Tokio –Bei ihren Hybridfahrzeugen haben die Toyota-Techniker bereits den Atkinson-Zyklus einsetzen können, nun dürfen sie ihn auf weitere Aggregate anwenden. Unter der kraftstoffsparenden Idee verstehen die Ingenieure Änderungen bei den Öffnungszeiten für die Einlassventile. Das relativ hoch verdichtete Benzin-Luft-Gemisch (im Verhältnis von 13,5:1) hat mehr Zeit, sich im Verbrennungsraum auszuweiten. In Verbindung mit weiteren Maßnahmen ist es beteiligten Toyota-Technikern in diesem Fall gelungen, den Wirkungsgrad der Benzinmotoren von 30 auf 38 Prozent zu erhöhen, wie der Konzern kürzlich mitteilte. Toyota spricht sogar davon, den Benziner zum Diesel gemacht zu haben, da die besten Selbstzünder einen Wirkungsgrad von 40 Prozent erreichen können.

Toyota bekundet die Absicht, bis zum nächsten Jahr 14 neue Triebwerksvarianten in Serienmodellen einzuführen, allesamt auf dem Atkinson-Zyklus und weiteren verbrauchsoptimierenden Technologien beruhend. Zu den letztgenannten zählen unter anderem ein veränderter Einlasskanal (vertikal statt horizontal), verbesserte Kühlwasserführung und optimierte Auslasskanäle.

Bereits zur Anwendung kommt der Atkinson-Zyklus in jenem 136 PS starken Toyota Auris Hybrid, den die Tiroler Tageszeitung im Rahmen eines großen Gewinnspiels anbietet. Die Teilnahmebedingungen erfahren sie nicht nur in der Printausgabe, sondern auch im Internet, konkreter auf der Homepage www.tt.com. (hösch)­


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