In Tirol entzündet sich die Frage, wem Berge „gehören“

Freier Zugang zur Natur auf der einen Seite, Interessen der Grundeigentümer auf der anderen. Der Alpenverein schlägt Alarm.

Von Anita Heubacher

Innsbruck –Man soll die Rechnung nie ohne den Wirt machen. Während in Tirol schon heftig diskutiert wurde, ob es Schutzzonen für das Wild braucht, weil immer mehr Tourengeher, Mountainbiker und Co. Tirols Berge stürmen, mahnte die ÖVP auch an die Grundeigentümer zu denken. Diese seien in die Diskussion miteinzubeziehen, meinte VP-Landtagsabgeordneter Hermann Kuenz. Wenige Wochen später machen die Grundbesitzer tatsächlich von sich reden. Eine Agrargemeinschaft drohe mit Klage, warnte der Alpenverein. Für dessen Präsident, Andreas Ermacora, steht das freie Wegerecht an oberster Stelle.

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