Lawinengefahr steigt im Tagesverlauf in Tirol auf erheblich an

Gefahrenbereiche seien vor allem in sehr steilen, eher schneearmen Hängen zu finden.

(Symbolfoto)
© TT/Thomas Böhm

Innsbruck – Die Experten des Lawinenwarndienstes haben am Samstag vor einem Anstieg der Lawinengefahr gewarnt. Im Tagesverlauf steigt diese unterhalb von 2.500 Metern häufig auf erheblich an, also Stufe „3“ der fünfteiligen Skala. Verantwortlich dafür sei das wechselhafte Aprilwetter.

Gefahrenbereiche seien vor allem in sehr steilen, eher schneearmen Hängen zu finden. Gefährlich wird es vor allem dort, wo die Sonne zwischen den Quellwolken hindurchkommt und die Schneedecke massiver durchnässt wird, warnten die Experten. Es reiche dann mitunter geringe Belastung aus, um Schneebrettlawinen auszulösen.

In großen Höhen sei zudem auf kleinräumige Triebschneepakete im schattigen, kammnahen Gelände zu achten. Vereinzelt dürfte sich dort vor den Schneefällen Oberflächenreif abgelagert haben, der den Triebschnee störanfällig macht. Generell seien aber in größeren Höhen günstigere Verhältnisse zu finden. Mit langsamer Wetterbesserung werde die Situation in den kommenden Tagen vergleichsweise günstiger, so die Experten. (APA)


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