Tirol verzeichnet stärksten Zuwachs bei Kaufkraft
Im Vorjahr stieg die Kaufkraft in Tirol um 2,3 Prozent auf durchschnittlich 19.588 Euro pro Kopf. In Wien betrug der Zuwachs lediglich 1,6 Prozent.
Wien - Die Teuerung frisst die Kaufkraftzuwächse auf: Im Jahr 2013 ist die durchschnittliche Kaufkraft der Österreicher nominell zwar um 2 Prozent oder 400 Euro auf 19.970 Euro gestiegen. Unter Berücksichtigung der Inflation war dies jedoch eine Stagnation, gab RegioData am Dienstag bekannt. Wien rutschte im Bundesländer-Ranking ab, die Pole Position übernahm Niederösterreich. Auch Salzburg lag vor Wien.
Die stärksten Zuwächse bei der Kaufkraft gab es in Tirol (+2,3 Prozent auf 19.588 Euro) und Oberösterreich (+2,2 Prozent auf 19.962 Euro).
Die durchschnittliche Kaufkraft der Wiener stieg im Vorjahr nominell um 1,6 Prozent auf 20.540 Euro. In Niederösterreich legte sie um 2,1 Prozent auf 20.630 Euro zu. Salzburg sicherte sich mit 20.600 Euro pro Kopf im Jahr den zweiten Platz. Kärnten blieb mit einer Durchschnittskaufkraft von 18.752 Euro weiterhin auf dem letzten Platz.
Stadt-Land-Gefälle wird geringer
Auch wenn es nach wie vor ein Stadt-Land-Gefälle gebe, werde dieses geringer. Auch die Bundesländerunterschiede würden geringer: Betrug der Unterschied zwischen dem kaufkraftstärksten und dem kaufkraftärmsten Bundesland im Jahr 1990 noch rund 37 Prozent, so belaufe sich diese Differenz aktuell auf nur mehr unter 10 Prozent. (APA)
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