Standort Tirol

Gartengerätehersteller Viking steigerte Umsatz um zehn Prozent

Langkampfen - Der Tiroler Gartengerätehersteller Viking hat 2013 seinen Umsatz um knapp zehn Prozent auf 153,9 Mio. Euro ausgebaut (2012: 14...

Langkampfen - Der Tiroler Gartengerätehersteller Viking hat 2013 seinen Umsatz um knapp zehn Prozent auf 153,9 Mio. Euro ausgebaut (2012: 140 Mio. Euro). Der Exportanteil habe mit 98 Prozent konstant gehalten werden können, hieß es in einer Aussendung am Mittwoch. Die Eigenkapitalquote stieg von 55 Prozent im Jahr zuvor auf nunmehr 62 Prozent.

„Unsere Investitionen in die Marke Viking haben sich gelohnt. Wir konnten unsere Stellung als starke Fachhandelsmarke im vergangenen Jahr weiter festigen und zusätzliche Marktanteile gewinnen“, erklärte Geschäftsführer Peter Pretzsch. Dies sei ein „klares Zeichen“ dafür, auch künftig an der „Premium-Strategie“ festzuhalten.

Stärkung des Standortes in Langkampfen

Neben den Viking-Produkten werden am Firmensitz in Langkampfen vermehrt auch Geräte vom Mutterkonzern Stihl produziert. Seit 1992 ist Viking eine 100 Prozent-Tochter der Stihl International GmbH. Diese Entwicklung sei eine „Bestätigung und eine Stärkung des Standortes“ in Langkampfen, meinte Pretzsch. Zudem werde durch diese Synergie das Ende 2012 stark erweiterte Betriebsgelände optimal genutzt und Saisonschwankungen gedämpft.

Das 1981 in Kufstein gegründete Unternehmen vertreibt Rasenmäher, Robotermäher, Aufsitzmäher, Garten-Häcksler, Motorhacken und Vertikutierer. Viking beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit 329 Mitarbeiter und ist weltweit in rund 60 Ländern vertreten. Die wichtigsten Exportmärkte seien Deutschland, Frankreich, Russland, Belgien, Niederlande, Polen, Großbritannien, Norwegen und Schweden. (APA)