Entgeltliche Einschaltung

Tirol legte Rechnungsabschluss 2013 mit Nulldefizit vor

Innsbruck (APA) - Die Tiroler Landesregierung hat am Dienstag den Rechnungsabschluss für das Jahr 2013 verabschiedet. Zum zweiten Mal in Fol...

  • Artikel
  • Diskussion

Innsbruck (APA) - Die Tiroler Landesregierung hat am Dienstag den Rechnungsabschluss für das Jahr 2013 verabschiedet. Zum zweiten Mal in Folge schreibe man ein Nulldefizit, erklärte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) bei einer Pressekonferenz nach der Regierungssitzung in Innsbruck. Für die kommenden Jahre kündigte Platter an, weiter keine neuen Schulden zu machen.

Die „schwarze Null“ habe man erreicht, obwohl das Land die Hochwasserkatastrophe im Tiroler Unterland mit einer Belastung von 25 Millionen Euro für das Landesbudget zu bewältigen hatte, betonte der Landeshauptmann. Als ausschlaggebende Gründe führte Platter Einsparungen im Personal- und Pensionsbereich sowie beim Sachaufwand an. Zudem habe man von einer „günstigen Situation bei den Ertraganteilen“ profitiert.

Entgeltliche Einschaltung

Insgesamt standen 2013 Ausgaben von rund 3,2 Milliarden Euro Einnahmen in der selben Höhe gegenüber. Der Schuldenstand sank um rund 4,7 Millionen Euro auf 271,8 Millionen Euro mit Stichtag 31. Dezember 2013. Die Pro Kopf-Verschuldung ging von 389 Euro im Jahr 2012 auf 383 Euro im Jahr 2013 zurück.

„Wir sind ein Vorzeigebeispiel in Österreich und der EU“, frohlockte Platter. Und setzte gleichzeitig zu einem Seitenhieb auf die Bundesregierung an: „Wir gehen einen anderen Weg als der Bund. Wir sparen, wo es geht, aber setzen Schwerpunkte“. So seien etwa in die Kinderbetreuung, in den Arbeitsmarkt, in Wissenschaft und Forschung sowie in den Nahverkehr mehr Geld geflossen als jemals zuvor. Platters Regierungspartnerin, die Grüne LHStv. Ingrid Felipe sprach von einer „soliden und nachhaltigen Finanzpolitik“.

50 x € 100,- Heizkostenzuschuss zu gewinnen

TT-ePaper 4 Wochen gratis ausprobieren, ohne automatische Verlängerung


Kommentieren

Entgeltliche Einschaltung