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Vier Mitarbeiter von Polizei und Geheimdiensten im Jemen getötet

Sanaa (APA/AFP) - In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Montag und Dienstag vier Mitarbeiter von Polizei und Geheimdiensten bei Atte...

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Sanaa (APA/AFP) - In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Montag und Dienstag vier Mitarbeiter von Polizei und Geheimdiensten bei Attentaten getötet worden. Der Chefausbilder der Militärpolizei, Abdul Rasak al-Jabali, sei am Dienstagmorgen auf dem Weg zum Flughafen von Unbekannten von einem Motorrad aus erschossen worden, verlautete aus offiziellen Kreisen.

Ein weiterer Polizist sowie zwei Geheimdienstoffiziere wurden am Montag ebenfalls von Motorrädern aus erschossen. Niemand bekannte sich zu den Mordanschlägen. Die Behörden machten in der Vergangenheit in der Regel die Terrororganisation Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) verantwortlich. In den vergangenen Tagen waren bei US-Drohnenangriffen und Angriffen der jemenitischen Luftwaffe fast 70 mutmaßliche AQAP-Mitglieder getötet worden. Zuvor hatte AQAP-Anführer Nasser al-Wuhaischi gedroht, westliche „Kreuzzügler“ auf der ganzen Welt zu bekämpfen.

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AQAP gilt als der gefährlichste und aktivste Ableger des Al-Kaida-Netzwerks. Die islamistische Rebellengruppe kämpft seit Jahren gegen die Regierung in Sanaa und verübt immer wieder blutige Angriffe auf einheimische Sicherheitskräfte und auf Ziele im Ausland.


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