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Extremistengruppe in Mali gab Tod von französischer Geisel bekannt

Bamako/Paris (APA/AFP) - Ein vor eineinhalb Jahren in Mali entführter Franzose ist nach Angaben seiner Entführer nicht mehr am Leben. Gilber...

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Bamako/Paris (APA/AFP) - Ein vor eineinhalb Jahren in Mali entführter Franzose ist nach Angaben seiner Entführer nicht mehr am Leben. Gilberto Rodrigues Leal „ist tot, weil Frankreich unser Feind ist“, sagte ein Sprecher der islamistischen Bewegung für Einheit und Jihad in Westafrika (MUJAO) am Dienstag am Telefon der Nachrichtenagentur AFP. Nähere Angaben zum Zeitpunkt und den Umständen des Todes wurden verweigert.

Rodrigues Leal war am 20. November 2012 im Westen von Mali von Bewaffneten verschleppt worden. Er kam aus Mauretanien und war in einem Campingwagen unterwegs. Zwei Tage später hatte sich die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündete MUJAO zu der Entführung bekannt. Vor einem Jahr hatten sich die Extremisten noch bereit erklärt, mit Frankreich über eine Freilassung des Franzosen zu verhandeln.

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In letzter Zeit hatte es allerdings keine Kontakte mehr gegeben. Er sei „sehr besorgt“ über das Schicksal der 62-jährigen Geisel, hatte Frankreichs Außenminister Laurent Fabius am Sonntag erklärt. Nach der Todesnachricht am Dienstag erklärte das Außenministerium in Paris, die Regierung „verurteilt die Handlung der Terrorgruppe auf das Schärfste“. Zwar gebe es noch keinen eindeutigen Beweis für den Tod des Franzosen, doch müsse davon ausgegangen werden, dass er nicht mehr am Leben sei.

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