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Neue Seepromenade im Finish

Ende Mai soll das Großprojekt am Pertisauer Seeufer weitgehend abgeschlossen sein. Große Badestege, bequeme Sitzstufen und ein Schilfgürtel gehören zu den Neuerungen in der Flanierzone.

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Die mächtigen Stufen nahe dem künftigen Hochsteg gehören laut BM Josef Hausberger zum Konzept.
© Zwicknagl

Von Walter Zwicknagl

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Pertisau –Noch ist die Seepromenade in Pertisau eine Großbaustelle, aber das soll sich bis Ende Mai ändern. „Dann gibt es neue Badesteg­e, eine Schilfzone, Sitzstufen, eine Begegnungszone und neue Baumpflanzungen“, umreißt Bürgermeister Josef Hausberger (Eben) das schon lange anvisierte Projekt, das vom Architektenteam Stoll-Wagner stammt. „Rund 90 Prozent der Bausumme von etwa 3,8 Millionen Euro sind schon vergeben. Selbst die Bodenplatte für einen Hochsteg, der 14 Meter aus dem Wasser ragen soll, ist schon fertig. Hochsteg und Info­zentrum am Ortseingang entstehen aber erst im Frühjahr 2015“, weiß der Gemeindechef. Je 500.000 Euro zahlen die Tiwag und der TVB.

„Das ganze Projekt läuft unter dem Motto Renaturierung. Und darauf werfen wir auch ein besonderes Auge“, berichtet Hausberger. Im Bau ist derzeit eine rund 700 Meter lange Kronenmauer, die sich vom Bootshaus bis zur Knappenkreuzung erstreckt. Für ein besonderes Flair wird ein LED-Lichtband sorgen.

„Ich sehe in diesem Projekt eine ökologische Aufwertung, da jetzt notwendige Strukturen geschaffen werden“, freut sich auch Fischereimeister Toni Kandler. Ehemals hart­e Verbauungsmaßnahmen würden verschwinden. Wie schließlich der neue Schilfgürtel funktioniert, muss man abwarten. Jedenfalls wurde Schilf von der Buchau nach Pertisau verpflanzt. Ehe der Achensee zur Energiegewinnung abgesenkt wurde, gab es in Pertisau ein flaches, mit Schilf bewachsenes Ufer.

„Da der Winter kein Winter war, mussten wir nicht schremmen, sondern hatten es mit einem normalen Aushub zu tun“, bestätigt Polier Hansjörg Thaler die gute Bauentwicklung. Noch liegt der Wasserspiegel rund 2,6 Meter unter dem Plansoll und die Zeit wird gut genutzt. Genutzt wird die Bauphase auch vom Strandhotel. Im Bereich der bisherigen Badesteg-Plattform entsteht ein beheizter Pool im See. „Dort bieten wir eine Wassertemperatur von 30 Grad Celsius“, berichtet Martina Entner.

„Im Herbst soll dann die abschließende Bauphase gestartet werden. Die Kooperation mit der Stadt Innsbruck, die ja Grundbesitzer ist, verlief völlig reibungslos“, erklärt Bürgermeister Hausberger. Nach der Schaffung der Parkzone für 300 Pkw an der alten Achenseestraße am gegenüberliegenden Ufer im Vorjahr sei das ein weiterer Schritt in Richtung Attraktivität. „Der Parkplatz wurde besonders an Wochenenden schon beim Start gut angenommen und die Straße bleibt damit ohne Verkehr. Heuer werden noch Erlebniszonen geschaffen. Dann ist auch dieses Projekt abgeschlossen“, zieht der Bürgermeister von Eben Bilanz.


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