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EU-Wahl: ÖVP hofft auf Sieg und „Trendwende“

Wien (APA) - Ihre ersten Plakate hat die ÖVP schon vor über einem Monat aufgestellt - am Freitagabend hat die Partei nun auch offiziell ihre...

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Wien (APA) - Ihre ersten Plakate hat die ÖVP schon vor über einem Monat aufgestellt - am Freitagabend hat die Partei nun auch offiziell ihren Intensivwahlkampf für die EU-Wahl gestartet. Generalsekretär Gernot Blümel appellierte dabei an die Partei, „zu kämpfen“. „Wir müssen wieder als erster durchs Ziel gehen. Solch ein gemeinsamer Erfolg kann der Beginn einer Trendwende sein.“

Zu verteidigen hat die ÖVP viel, immerhin wurde man 2009 mit 30 Prozent klar erster. Zuletzt sah eine „PollWatch“-Prognose auf Basis von Umfragen die Partei mit 24,3 Prozent allerdings nur knapp vor der SPÖ. Spitzenkandidat Othmar Karas führt daher einen Persönlichkeitswahlkampf, der auch Sympathisanten anderer Parteien ansprechen soll.

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Die entsprechenden „OK“-Plakate ohne Parteilogo zierten am Freitag auch die Wände des Linzer „Design Center“. Ansonsten war die Veranstaltung freilich klar als ÖVP-Veranstaltung zu erkennen: Den nach Parteiangaben rund 1.000 geladenen Gästen hatte die Veranstaltungsregie rot-weiß-rote Schals mit dem Schriftzug der Partei an ihre Plätze gehängt.

Als Einpeitscher fungierte nach dem Einzug der Kandidaten Generalsekretär Blümel, der sich kalauernd über die Konkurrenz hermachte: Vom SP-Quereinsteiger Eugen Freund, der sich nun als „Querschläger“ entpuppe, über die FPÖ („können nichts als hetzen“) bis zu den Grünen („Haben ein Herz für Gemüse: Sie plakatieren Gurken und Tomaten und kämpfen in Wien für Häupl“) bis zu den NEOS („Pink ist eine etwas ungünstige Farbe für jene Partei, die bald den geringsten Frauenanteil im Parlament haben wird“).

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Schon zuvor hatte sich die Regie bemüht, das Bild von einer bereits voll unter Dampf stehenden ÖVP-Wahlkampfmaschine zu zeichnen - via Videowall interviewte Funktionäre versicherten, sie würden schon jetzt „laufen, laufen, laufen“. Mit Standing Ovations begrüßt wurde Ehrenparteiobmann Alois Mock, der von Gattin Edith im Rollstuhl in die Halle geschoben wurde. Spitzenkandidat Karas sollte gegen 19.30 sprechen - nach Gastgeber Landeshauptmann Josef Pühringer und Vizekanzler Michael Spindelegger.


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