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Ein kühler Härtetest rund um das Karwendel

870 Rennradler trotzten gestern beim Achensee-Radmarathon dem Wetter. Mit Andi Traxl (Team Mooserwirt) setzte sich ein Favorit durch.

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Von Christof Strasser

Achenkirch – Mit 1000 Rennradlern war der Achensee-Radmarathon ausverkauft. So viele waren es aber doch nicht, die gestern die 166 Kilometer und 1570 Höhenmeter rund ums Karwendel in Angriff nahmen. Schuld daran war das Wetter: Jene 870, die um 7 Uhr morgens in Achenkirch am Start standen, mussten kälteresistent sein.

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Dass aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland die Zeitnehmung nach 113 Kilometern in Scharnitz gestoppt wurde, sorgte zwar bei dem einen oder anderen Akteur für ein Kopfschütteln, der Großteil ließ sich die Freude an der sportlichen Aktivität aber nicht nehmen.

In Abwesenheit von Vorjahressieger Emanuel Nösig wurde nicht Stefan Kirchmair, sondern Andi Traxl seiner Favoritenrolle gerecht. Auf dem rennentscheidenden Abschnitt, dem 600 Höhenmeter langen Anstieg von Telfs in die Leutasch, ließ der St. Antoner als bekannt starker Bergfahrer dank der Hilfe seiner Kollegen vom Team Mooserwirt Kirchmair und Co. stehen. Das Oberländer Leichtgewicht fuhr solo nach einer Zeit von 2:47:22 Stunden als Sieger in Scharnitz über die Ziellinie. Mit über einer Minute Vorsprung distanzierte er die Zweit- und Drittplatzierten Martin Ludwiczek und Manuel Schreiber klar. Eine Klasse für sich war bei den Frauen die Deutsche Monika Dietl, die in 2:57:47 Stunden die Damenwertung für sich entschied.

Als Trainingsfahrt für den Zehnfach-Ötztaler (55.000 Höhenmeter, 2380 Kilometer) Ende August nützte Extremradler Wolfi Mader den Achenseemarathon. Der Zirler startete außer Konkurrenz vor dem Hauptfeld – und kehrte auch als erster Teilnehmer wieder zurück.

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