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Formel 1: Vettel-Teamkollege Ricciardo: Teamorder muss befolgt werden

Perth/Barcelona (APA/dpa) - Sebastian Vettels Red-Bull-Rivale Daniel Ricciardo hat vor dem Europa-Auftakt der Formel 1 noch einmal klar Stel...

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Perth/Barcelona (APA/dpa) - Sebastian Vettels Red-Bull-Rivale Daniel Ricciardo hat vor dem Europa-Auftakt der Formel 1 noch einmal klar Stellung zum Thema Teamorder bezogen. Nachdem Vierfach-Weltmeister Vettel in China den Australier zunächst nur widerwillig auf Geheiß des Kommandostandes hatte vorbeiziehen lassen, sagte Ricciardo der Zeitung „The West Australian“ (Montag): „Es ist unsere Verantwortung zu gehorchen.“

Nur wenn die Anweisung „komplett nicht in Ordnung ist“, dürfe man sich dieser widersetzen, betonte Ricciardo. Man gehe verschiedene Szenarien durch und diskutiere diese zwischen den Fahrern, den Teamverantwortlichen und den Ingenieuren, erklärte der 24-Jährige vor dem Grand Prix von Spanien am Sonntag (14.00 Uhr/live ORF eins, RTL und Sky). „Aber das Team macht all die Berechnungen am Boxenstand während des Rennens und Du musst respektieren, was sie sagen.“

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Vettel hatte vor gut zwei Wochen in China den schnelleren Ricciardo zunächst nicht passieren lassen wollen, obwohl er dazu eine klare Anweisung bekommen hatte. Der Deutsche beendete das Rennen in Shanghai als Fünfter einen Rang hinter seinem Teamkollegen.

„Es ist nicht immer schön, wenn Du gesagt bekommst, Du sollst Platz machen. Es ist nicht schön, das langsamere Auto zu sein, das ist frustrierend“, betonte Ricciardo, der seit dieser Saison an der Seite Vettels fährt. Vor dem fünften Saisonlauf hat er neun Punkte weniger als der Titelverteidiger auf dem Konto, Ricciardo ist Gesamtsiebenter, Vettel liegt auf Rang fünf.

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„Letztlich denke ich, dass wir beide respektieren, wenn der andere den besseren Job gemacht hat“, meinte Ricciardo. Auch wenn tief drinnen keiner von ihnen es möge zu verlieren. „Wenn Seb dieses Jahr einen besseren Job macht, werde ich das nicht mögen, aber ich werde ihn definitiv dafür respektieren und ihm den Tribut zollen, den er verdient.“


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