Entgeltliche Einschaltung

Zölle im Handel EU-USA: Nicht überall bedeutungslos

Berlin (APA/dpa) - Beim Handel räumen sich die EU und die USA gegenseitig grundsätzlich die günstigsten Bedingungen (Meistbegünstigungsklaus...

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Berlin (APA/dpa) - Beim Handel räumen sich die EU und die USA gegenseitig grundsätzlich die günstigsten Bedingungen (Meistbegünstigungsklausel) ein. Für viele Waren haben die Zölle praktisch keine Bedeutung mehr; im Schnitt beträgt der EU-Zoll auf US-Waren 5,5 Prozent, der US-Zoll auf EU-Waren sogar nur 3,5 Prozent.

Der Fokus des geplanten Freihandelsabkommens TTIP liegt daher auf Qualitätsregeln und anderen „nichttarifären Handelshemmnissen“. Doch es gibt Bereiche, für die die Zölle immer noch eine hohe Importbarriere darstellen, vor allem im Agrarbereich. Einige Beispiele:

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~ Produktgruppe US-Zoll in % EU-Zoll in %

Milchprodukte 19,9 52,9 Getreidewaren 3,1 17,1 Süßwaren 14,4 32,1 Baumwolle 4,1 0,0 Kleidung 11,6 11,5 Fisch 0,8 11,8 Maschinen 1,2 1,9 Elektro-Maschinen 1,7 2,8 Metalle/Mineralien 1,7 2,0 Chemikalien 2,8 4,6 ~ S E R V I C E - WTO-Zollstatistik: http://www.wto.org/english/res_e/booksp_e/tariff_profiles13_e.pdf

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