Entgeltliche Einschaltung

Sixenhof-Familie kümmert sich um ein Kleinod

Im Hof aus dem 19. Jahrhundert soll das Almleben dokumentiert werden. Seit 30 Jahren besteht der Förderungsverein Sixenhof.

  • Artikel
  • Diskussion

Von Walter Zwicknagl

Achenkirch –Beworben hat sich das Museumsteam vom Achenkircher Sixenhof um das Museumsgütesiegel schon vor einiger Zeit, jetzt heißt es warten. „Ein Leitbild ist längst erarbeitet. Und in diesem ist die Almwirtschaft im Fokus. Ein Experte hat uns versichert, dass dieser Schwerpunkt in der Tiroler Museumslandschaft noch fehlen würde“, stellt Museumsobmann und Hotelier Franz Waldhart fest. Küche und Milchkammer wären im Talmuseum bereits vorhanden. „Wir vertrauen weiter auf den Einsatz vieler Idealisten“, meinte er beim Festakt, zu dem sich die Museumsleute genau 30 Jahre nach der Gründung des gemeinnützigen Vereins Achentaler Heimatmuseum Sixenhof trafen. 22 Jahre führte Siegmar Stubenböck Regie, sechs Jahre war Walter Mahlknecht der Obmann. Schon 1984 hatte die Gemeinde den alten Hof dem Förderungsverein unentgeltlich überlassen, seit dem Jahr 1987 ist er für die Öffentlichkeit zugänglich.

Entgeltliche Einschaltung

„Ohne Idealisten wie Benedikt Rupprechter, der zwölf Jahre Interessierte durchs Museum führte und zupackte, wo Not am Mann war, hätte das alles nicht bewerkstelligt werden können“, meinte Waldhart, ehe er Rupprechter mit BM Stefan Messner ein Ehrengeschenk übergab. „Die Tiroler Bergweihnacht, mit der im Jahre 2000 begonnen wurde, ist heute ein Fixpunkt im Museumsjahr. Dabei war es schon von der Kostenseite her ein Wagnis“, erinnerte der Obmann. Und er dankte auch Robert Mühlegger, der Modelle aller Achenseeschiffe schuf. Das Museum ist bis Ende Oktober täglich von 13 bis 17 Uhr geöffnet.


Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung