Entgeltliche Einschaltung

In der Außenseiterrolle fühlen sich die Taeguk Warriors wohl

Am 12. Juni startet in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Bis dahin präsentiert TT.com täglich einen WM-Teilnehmer. Heute im Porträt: Südkorea.

  • Artikel
  • Diskussion

Seoul - Südkoreas Nationalmannschaft ist Stammgast und gleichzeitig gern gesehener Gegner bei Fußball-Weltmeisterschaften. Das Turnier in Brasilien ist die insgesamt neunte Endrunden-Teilnahme der Asiaten und die achte in Folge, aber nur zweimal wurde die Gruppenphase überstanden. Vor vier Jahren war im Achtelfinale Endstation, beim Heim-Event 2002 gelang der sensationelle Vorstoß bis ins Semifinale.

Ein ähnliches Husarenstück ist diesmal eher unwahrscheinlich. In Gruppe H gelten Österreichs EM-Qualifikationsgegner Russland und Geheimfavorit Belgien als erste Anwärter auf die Achtelfinal-Plätze, den Südkoreanern werden so wie Algerien nur Außenseiterchancen eingeräumt.

Entgeltliche Einschaltung

Die Stars kommen aus der Deutschen Bundesliga

Hoffnungsträger der „Taeguk Warriors“ sind die in der deutschen Bundesliga engagierten Legionäre Jeong Ho Hong, Dong Won Ji (beide Augsburg), Joo Ho Park, Ja Cheol Koo (beide Mainz) und Heung Min Son (Bayer Leverkusen). Große Erwartungen werden aber auch in den Teamchef gesetzt. Myung Bo Hong ist mit 136 Teameinsätzen Rekord-Nationalspieler seines Landes und - was in Südkorea fast noch schwerer wiegt - ein Zögling von Guus Hiddink.

Unter dem niederländischen Coach wurden die Südkoreaner vor zwölf Jahren WM-Vierter. Hong war damals als Kapitän Hiddinks verlängerter Arm und erhielt die Ehrung als drittbester Spieler des Turniers. Bisheriger Höhepunkt seiner Trainerkarriere war Olympia-Bronze 2012 mit Südkorea, ehe er kurz danach zum Assistenten von Hiddink bei Anschi Machatschkala avancierte.

TT-ePaper 4 Wochen gratis lesen

Die Zeitung jederzeit digital abrufen, ohne automatische Verlängerung

Hiddink-Zögling Hong als Hoffnungsträger

Im Juni des Vorjahres übernahm Hong den Teamchef-Posten seiner Heimat, obwohl die Nationalmannschaft unter Vorgänger Choi Kang-hee das Ticket für Brasilien gelöst hatte - allerdings nur mit großer Mühe dank der besseren Tordifferenz, weshalb Choi gehen musste. Unter Hong war zuletzt ein Auswärtstrend feststellbar, Beleg dafür waren Testspiel-Siege über die Schweiz (2:1) und Griechenland (2:0).

Dadurch wuchs das Vertrauen des Teamchefs in seine Truppe. „Wir müssen vor unseren Gruppengegnern keine Angst haben. Der südkoreanische Fußball hat schon oft bewiesen, dass er Großes zu leisten imstande ist“, erklärte Hong. (APA)


Kommentieren


Schlagworte

Entgeltliche Einschaltung