Max-Theurer greift nach begehrtem Wanderpreis
Fritzens – Es ist, als wäre sie nie weg gewesen: Drei Jahre fehlte Österreichs Dressur-Aushängeschild beim Vier-Sterne-Turnier in Fritzens, ...
Fritzens –Es ist, als wäre sie nie weg gewesen: Drei Jahre fehlte Österreichs Dressur-Aushängeschild beim Vier-Sterne-Turnier in Fritzens, doch kaum betritt die Oberösterreicherin mit einem ihrer Pferde das Viereck am Schindlhof, schon reitet die Olympiateilnehmerin von London 2012 wieder von Sieg zu Sieg.
Gestern gewann die 28-Jährige auf dem beeindruckenden Hengst Augustin den Grand Prix vor Steffen Peters auf Legolas und Tina Konyot (Calecto V/beide USA). „Man gewinnt nicht alle Tage vor dem regierenden US-Meister“, sagte sie.
Peters hatte vormittags in der leichteren Prüfung Intermediaire seinen zweiten Sieg auf Rosamunde eingeritten. Für Max-Theurer war es ebenfalls der zweite Triumph auf der Anlage von Evelyn Haim-Swarovski und Klaus Haim. Allerdings auf der Großen Tour, dem Grand Prix. Vorgestern gewann die Tochter von Dressur-Olympiasiegerin Sissy auf Blind Date.
Mit der Stute ist sie somit heute für den Grand Prix Special (10 Uhr) qualifiziert, mit Augustin für die Musikkür (ca. 14.15 Uhr). Hausherrin Haim-Swarovski hat mit Dorina durch den siebten Platz genauso die Startberechtigung für die Kür erlangt wie die Milsern Amanda Hartung (13./Wolkenritter).
Mit dem Kampf um den Swarovski-Wanderpreis für die beste Paarung des Turniers haben die beiden Tirolerinnen jedoch nichts am Dressurhut. Darum matchen sich Max-Theurer und Peters.
Sollte die hübsche und sympathische Blondine die Nase vorne haben, darf sie die Trophäe mit nach Hause nehmen. Denn sie würde sie zum dritten Mal nach 2006 und 2007 gewinnen. (su)
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