Freiwillige sollen Zirler Weinbau fortführen

Zirl – Die Weintraube ziert neben der Schafschere das Wappen der Marktgemeinde Zirl. Weinbau wird allerdings im traditionellen Anbaugebiet b...

Zirl –Die Weintraube ziert neben der Schafschere das Wappen der Marktgemeinde Zirl. Weinbau wird allerdings im traditionellen Anbaugebiet beim Zirler Weinhof im Norden der Gemeinde seit einiger Zeit keiner mehr betrieben. Die Petition einer kleinen Weinbruderschaft „Weinbau in Zirl muss bleiben“ haben, wie berichtet, fast 1000 Bürger unterschrieben. Die Liste Zirl Aktiv will dem Gemeinderat in der morgigen Sitzung zu diesem Thema nun den Vorschlag unterbreiten, freiwillige Helfer für den Weinhof Zirl zu suchen. „Die Eigentümerin ist in einem Alter, in dem es ihr nicht mehr zugemutet werden kann, ohne Fremdleistung den immerwährenden Weinbau umzusetzen“, heißt es in dem Antrag.

Durch die Mithilfe von Freiwilligen unter professioneller Anleitung soll der Eigentümerin ermöglicht werden, die Tradition wiederaufleben zu lassen. Geht es nach Zirl Aktiv, soll ein Fachmann der Weinbaukunde das Projekt koordinieren und umsetzen. Außerdem sieht der Antrag die Erstellung einer Online-Plattform sowie eine Liste im Gemeindeamt für interessierte Freiwillige aus der Bevölkerung vor.

„Die vielen Unterschriften der Petition beweisen, dass der Weinbau unseren Bürgern sehr wichtig ist. Wir wollen der Eigentümerin nun zeigen, dass sie das nicht alles allein bewältigen muss“, erklärt Philipp Rangger von Zirl Aktiv. (TT, dd)

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