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Umfragen sehen Reformer kurz vor Präsidentenwahl in Indonesien vorn

Jakarta (APA/dpa) - Im spannenden Schluss-Spurt vor der Präsidentenwahl in Indonesien hat der in Umfragen zuletzt zurückgefallene Bürgermeis...

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Jakarta (APA/dpa) - Im spannenden Schluss-Spurt vor der Präsidentenwahl in Indonesien hat der in Umfragen zuletzt zurückgefallene Bürgermeister von Jakarta Boden gutgemacht. Im letzten Meinungsbild vor der Wahl am Mittwoch lag der Reformer Joko Widodo (53) in einer Umfrage bei 51, in einer weiteren bei fast 48 Prozent. Sein Gegner, Ex-General Prabowo Subianto (62), kam auf 43 beziehungsweise 44 Prozent.

Der Chef des unabhängigen Umfrage-Instituts SSSG führte dies auf Widodos Auftreten in mehreren Fernsehdebatten zurück. Der Bürgermeister, Spitzname: Jokowi, gilt als Mann des Volkes, Reformer und Korruptionsbekämpfer. Prabowo, einst Schwiegersohn von Diktator Suharto, empfiehlt sich als starker Mann, der zu viel Demokratie für zu teuer hält, wie er im Wahlkampf sagte. Jokowi hatte vor wenigen Monaten 30 Punkte Vorsprung vor Prabowo. Der Exgeneral kämpfte sich aber mit einer teuren Medien- und Wahlkampfkampagne zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen vor.

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Umfragen sind in Indonesien notorisch unzuverlässig, viele Wähler entscheiden erst am Wahltag, wer ihre Stimme bekommt. Der Wahlkampf ruht seit Sonntag. Jokowi flog zu einer Pilgerreise nach Mekka in Saudi-Arabien. 88 Prozent der 250 Millionen Indonesier sind Muslime. Die große Mehrheit praktiziert einen moderaten Islam.

(Die APA hat am gestrigen Montagabend ein Themenpaket zur Präsidentenwahl in Indonesien versendet)

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