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Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Freitag uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 52,43 Zähler oder ...

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Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Freitag uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 52,43 Zähler oder 0,34 Prozent auf 15.164,04 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong verlor nur minimal um 5,54 Zähler (minus 0,02 Prozent) auf 23.233,45 Einheiten.

Besser verlief der Handel für die Aktionäre in Singapur, Sydney und Shanghai. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.293,73 Zählern mit einem klaren Plus von 24,23 Punkten oder 0,74 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney gewann 20,3 Zähler oder 0,37 Prozent auf 5.474,60 Einheiten. Auch der Shanghai Composite kletterte um 8,62 Punkte oder 0,42 Prozent auf 2.046,96 Punkte.

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An den chinesischen Aktienmärkten ließen Spekulationen, wonach Regulierungen rund um den Immobilienmarkt gelockert werden könnten, besonders Entwickler-Titel ansteigen. Grund dafür soll den Gerüchten zufolge die Erhaltung des chinesischen Wachstums sein. So gewannen China Vanke 1,38 Prozent hinzu und Poly Real Estate verteuerten sich um 2,55 Prozent.

Im Blickpunkt der Tokioter Börse standen Übernahmespekulationen um den japanischen Gewürzproduzenten Ajinomoto. Der Börsendienst „Platow Brief“ berichtete, dass die Japaner an dem deutschen Duft- und Aromahersteller Symrise interessiert wären. Beide Unternehmen wollten sich zu den Gerüchten nicht äußern. Ajinomoto war auch an Wild Flavors interessiert, die erst vor wenigen Tagen von Archer Daniels Midland für 2,3 Mrd. Dollar geschluckt wurde. Symrise ist allerdings an der Börse etwas mehr als fünf Mrd. Euro wert. Analysten äußerten sich zu den Gerüchten skeptisch und hielten ein Interesse Ajinomotos an Symrise für unwahrscheinlich. Ajinomoto verloren 0,38 Prozent auf 1.575 Yen.

Außerdem belasteten Sorgen um die europäische Bank Espirito Santo die Kurse von japanischen Exportunternehmen. Aufgrund der Sorge vor einem erneuten Aufkeimen der europäischen Bankenkrise flüchteten Experten zufolge viele Anleger vom Euro in den Yen, wodurch dieser anstieg. Gleichzeitig verloren daraufhin Honda-Papiere 1,62 Prozent an Wert.

An der Börse in Sydney waren abermals die Titel von Eisenerz-Produzenten gesucht. Evolution Mining verteuerten sich um 5,45 Prozent, nachdem der Spot-Preis auf das Metall sich die vierte Woche in Folge verteuert hatte. Auch Northern Star konnten von diesem Effekt profitieren und gewannen 2,53 Prozent.


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