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Pensionen: Antrittsalter 3 - Beschäftigungsquote Älterer steigt

Wien (APA) - Neben dem Pensionsmonitoring hat das Sozialministerium auch ein Monitoring für die Beschäftigung Älterer vorgenommen. Das Ergeb...

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Wien (APA) - Neben dem Pensionsmonitoring hat das Sozialministerium auch ein Monitoring für die Beschäftigung Älterer vorgenommen. Das Ergebnis: Die Quote steigt zwar, von den Zielwerten ist man aber noch ein ordentliches Stück entfernt. Negativ ist auch, dass die Arbeitslosigkeit Älterer stark ansteigt.

Konkret wurde im Mai bei der Gruppe der 50-54-Jährigen Männer ein minimaler Anstieg der Beschäftigung von 82,9 auf 83,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ausgewertet. Stärker ist der Anstieg bei Frauen von 75,8 auf 77,1 Prozent. Bei der Gruppe 55-59 legte die Quote bei den Männern von 68,6 auf 69,9 Prozent zu, bei den Frauen von 49 auf 50,6 Prozent. Die 60-64-Jährigen wurden angesichts des niedrigeren Frauenpensionsalters nur für die Männer ausgewertet. Hier ging es seit Mai 2013 von 23,1 auf 23,8 Prozent nach oben.

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Vor allem bei den älteren Beschäftigten muss man deutlich zulegen, will man die im Regierungsprogramm für 2018 festgelegten Zielwerte erreichen. So bräuchte es etwa bei den 55-59-jährigen Frauen ab jetzt einen Anstieg von 2,6 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: Von Mai 2013 bis Mai 2014 ging es nur um 1,75 Prozent nach oben. Auch bei den 60-64-jährigen Männern zeigt sich das gleiche Phänomen. Bei den 55- bis 59-Jährigen ist man hineggen auf Kurs. Für die anderen Gruppe gibt es keine Zielwerte.

Unerfreulich ist, dass ältere Arbeitnehmer bei den Arbeitslosenquoten überproportional betroffen sind. Besonders hoch ist die Quote bei jenen, die kurz vor dem Pensionsantritt stehen. Die 60-64-jährigen Männer weisen eine Arbeitslosenquote (nach nationaler Berechnung) von 15,6 Prozent (gesamt: 7,9) auf, die Gruppe der 55-59-jährigen Frauen von 9,2 Prozent (gesamt 7,4). In allen Älteren-Gruppen wurde gegenüber dem Vorjahr ein Plus verzeichnet.

Erstaunliches erbringt die Aufstellung, welche Branchen den höchsten und geringsten Anteil an Beschäftigten der Altersgruppe 55 plus aufweisen. An der Spitze stehen nämlich mit den Entsorgungsbetrieben (23,5 Prozent) und dem Erzbergbau (21 Prozent) zwei Sektoren, die körperlich als herausfordernd gelten. Am anderen Ende der Tabelle sind das Veterinärwesen (3,6) und die Telekommunikation (3,4).

Von 15.591 Betrieben (mit 25 Beschäftigten oder mehr) haben 1.318 bzw. 8,5 Prozent keine Beschäftigten ab 55 Jahren. An der Spitze liegen hier die Informationsdienstleistungen,


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