Die große WM-Abrechnung kommt zum Schluss
Die Dominanz der deutschen Fußball-Weltmeister auf dem Platz findet sich auch in den Statistikwertungen wieder. Das Milliardenspektakel glänzte mit vielen Toren, einer hohen Passquote und zahlreichen Fans.
0 Gegentreffer hatte Argentinien in der K.-o.-Phase kassiert, bis Deutschlands neuem Nationalhelden Mario Götze im Finale ein Geniestreich gelang.
0 Siege holten die vier Teams aus dem asiatischen Kontinentalverband. Australien, Japan, Südkorea und der Iran schieden in der Gruppenphase aus.
1 mageren Torschuss gaben die Niederlande im enttäuschenden Halbfinale gegen Argentinien (0:0) in 120 Minuten ab, ehe sie im Elfmeterschießen scheiterten.
2 afrikanische Länder erreichten erstmals das Achtelfinale. Dort verabschiedeten sich aber sowohl Nigeria als auch Algerien.
2,67 Tore fielen pro Partie. Der Schnitt ging in der K.-o.-Phase zwar deutlich zurück, liegt aber immer noch klar über dem von Südafrika (2,27).
4 Monate ist Uruguays Stürmerstar Luis Suarez nach seiner Bissattacke gegen den Italiener Giorgio Chiellini von allen Fußball-Aktivitäten ausgeschlossen.
8 verschiedene Spieler haben für Weltmeister Deutschland getroffen.
10 Spieler wurden bei der WM ausgeschlossen, so wenige wie seit 1986 nicht mehr. In 64 Spielen gab es nur drei Gelb-Rote und sieben Rote Karten.
16 WM-Tore hat Deutschland-Stürmer Miroslav Klose bisher in seiner Karriere erzielt. Mit seinen zwei Treffern in Brasilien überholte der 36-Jährige den Brasilianer Ronaldo und ist die neue Nummer eins.
28 Jahre dauert die Durststrecke Argentiniens seit dem bisher letzten WM-Titel 1986.
57,6 Minuten netto wurden im Schnitt in Brasilien gespielt. Das sind vier Minuten mehr als 2010 in Südafrika.
111 Schüsse gab Gastgeber Brasilien als in dieser Wertung führendes Team im Turnierverlauf ab. Ein Zehntel davon fand den Weg ins Tor.
171 Tore wurden in 64 Spielen, davon 18 vom Weltmeister, erzielt. Damit egalisierte das Brasilien-Turnier den Rekord von Frankreich 1998.
181 Gelbe Karten wurden gezeigt – mehr als 100 weniger als beim WM-Höchstwert 2006 in Deutschland (307). Der Schnitt von 2,83 pro Partie ist der niedrigste bei einer WM seit 1986.
396 erfolgreiche Pässe hat jedes Team im Schnitt pro Partie gespielt. In Südafrika waren es 353.
562 Pässe brachte Deutschlands Kapitän Philipp Lahm an den Mann – mehr als jeder andere WM-Spieler.
1501 erfolgreiche Pässe gab es im Finale zwischen Deutschland und Argentinien – Bestwert im gesamten Turnier.
54.592 Zuschauer verfolgten die Spiele im Schnitt im Stadion. Das ist der zweithöchste Wert der Geschichte nach der WM 1994 in den USA (68.991). Damals wurden aber nur 52 Spiele ausgetragen.
3,000.000 US-Dollar in bar ließ der Verband von Ghana in einem Charterflieger nach Brasilien einfliegen, um einen Prämienstreit mit seinen Spielern zu lösen.
3,429.873 Zuschauer kamen insgesamt zu den 64 Spielen. Damit kratzte das Turnier an der USA-Marke von 1994 (3,587.538).
11,600.000.000 Dollar hat es Brasilien gekostet, die WM 2014 auszurichten.
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