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„Die Mannschaft ist teurer, aber auch besser“

Sechs Neue: Das Team für die neue Volleyball-Saison steht. Der „verlorene Sohn“ Stefan Chrtiansky jr. kehrt zurück zur Hypo-Familie.

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Von Daniel Suckert

Innsbruck –Wenn Hypo-Headcoach Stefan Chrtiansky in einem Monat beim Auftakttraining der Hypo-Volleyballer in die Runde der Neuen blickt, wird ihm zumindest ein Gesicht sehr vertraut vorkommen. Nach dem Double-Triumph in der Vorsaison kam der große Aderlass – zu den sechs Neuverpflichtungen meint Hypo-Manager Hannes Kronthaler: „Die Mannschaft ist teurer, aber auch besser.“ Und mit Stefan Chrtiansky jr. kehrt Tirols bekanntestes Hypo-Gesicht zurück.

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Kapitän Alex Berger, Jimmy Jimenez, Erik Shoji, Mi­chal Rak, Angel Perez und Alex Harthaller – die hochkarätigen Abgänge schmerzten. Oliver Venno (EST, Diagonalangriff), Martti Juhkami (EST, Außenangriff), Lukinhas (BRA, Libero), Gregor Ropret (SLO, Aufspiel), Marek Beer (CZE, Mittelblock) und eben Chrtiansky jr. sind die „heißen Eisen“. Von ihnen erwartet sich Manager Kronthaler eine Steigerung auf dem glänzenden Parkett. Die Führungsrolle im Team kommt Janis Peda zu. Der Lette, der im Saisonfinish besonders aufzeigen konnte, wird auch die Kapitänsschleife überstreifen.

Gespielt wird heuer in der Champions League und in der heimischen Liga. Durch den Rückzug der Hotvolleys aus Wien stehen nur noch neun Vereine am Start. Für Tirols Volleyball-Zampano kein Beinbruch: „Es waren in der Vorsaison einfach zu viele Spiele.“ In Richtung Ex-Rivalen Peter Kleinmann meint Manager Kronthaler mit einem Augenzwinkern: „Dass der Hotvolleys-Präsident kurz nach der Pleite einstimmig als AVL-Präsident bestätigt wird, gibt es auch nur im Volleyball. Im Fußball hätten wir einen Volksaufstand erlebt.“

Bei Heimkehrer Chrtiansky jr. muss man noch abwarten, wie seine Rehabilitation verläuft. Das Eigengewächs hat sich in Frankreich unter anderem einen Kreuzbandriss zugezogen, der ihn schon seit März außer Gefecht gesetzt hat. In Sachen rotweißrote Verstärkungen hätte Kronthaler gerne wieder ein Zeichen gesetzt, aber „gute einheimische Volleyballer gibt es nicht wie Sand am Meer.“ Und unabhängig von der Nationalität steht sowieso der Erfolg im Vordergrund.


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