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Bewaffnete greifen Regierungsgegner in Nicaragua an

Managua (APA/dpa) - Rund 200 mit Knüppeln bewaffnete Männer haben in der nicaraguanischen Hauptstadt eine Gruppe protestierender Regierungsg...

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Managua (APA/dpa) - Rund 200 mit Knüppeln bewaffnete Männer haben in der nicaraguanischen Hauptstadt eine Gruppe protestierender Regierungsgegner angegriffen. Mindestens drei Frauen seien geschlagen worden, berichtete die Zeitung „La Prensa“ am Mittwoch. Zudem hätten die Angreifer die Kamera eines Fernsehteams des regierungskritischen Senders Canal 12 zerstört.

Die Frauen hatten vor dem Sitz des Wahlamtes gegen die „Diktatur“ von Präsident Daniel Ortega demonstriert. Bereitschaftspolizisten sicherten das Gebäude, schritten aber nicht ein, als die Männer auf Motorrädern die Frauen angriffen. Regierungsanhänger hatten bereits in der Vergangenheit mehrfach Oppositionelle angegriffen, ohne zur Rechenschaft gezogen worden zu sein.

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Die Opposition kritisiert immer wieder den autoritären Regierungsstil des linksgerichteten Präsidenten Ortega. Nach einer Verfassungsreform kann er sich unbegrenzt wiederwählen lassen und per Dekret regieren. Zuletzt übernahm er auch das Oberkommando über die Polizei. Außerdem hat er Familienmitglieder an wichtigen Schaltstellen der Macht positioniert.

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