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Betroffenheit nach Tod des Bezirkschefs von Wien-Donaustadt

Wien (APA) - Der überraschende Tod des Bezirksvorstehers von Wien-Donaustadt (22. Bezirk), Norbert Scheed (SPÖ), sorgt für Betroffenheit. Am...

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Wien (APA) - Der überraschende Tod des Bezirksvorstehers von Wien-Donaustadt (22. Bezirk), Norbert Scheed (SPÖ), sorgt für Betroffenheit. Am Donnerstag haben nicht nur SPÖ-Vertreter, sondern auch Politiker der anderen Parteien ihr Mitgefühl ausgedrückt. Scheed war am Mittwoch im Alter von 51 Jahren im Urlaub an einem Herzinfarkt gestorben.

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos bezeichneten Scheed in einer gemeinsamen Aussendung als einen der „engagiertesten Kämpfer für die Rechte und Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“. Auch Vertreter der Gewerkschaft, der Arbeiterkammer und des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF) äußerten ihre Anteilnahme, genauso wie die Grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, FPÖ-Chef Heinz Christian Strache oder der Wiener ÖVP-Chef Manfred Juraczka.

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Aus Niederösterreich zeigte sich Landeshauptmann-Stellvertreterin Karin Renner (SPÖ) bestürzt über den Tod des „unglaublich tatkräftigen und engagierten Politikers“. Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ), der rote Rathaus-Klubobmann Rudolf Schicker und die Vorsitzende der SPÖ-Donaustadt, die Nationalratsabgeordnete Ruth Becher, hatten Scheed bereits am Mittwochabend als „leuchtendes Vorbild für die sozialdemokratische Bewegung“ gewürdigt.

Scheed war 1995 Mitbegründer des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds, dessen Vizepräsident und Vorstandsvorsitzender er bis 2006 war. Von 2001 bis 2006 war er auch Landtagsabgeordneter und Gemeinderat, im Juni 2006 übernahm er die Bezirksvorstehung in der Donaustadt. Wer Scheed in diesem Amt nachfolgt ist laut SPÖ noch nicht geklärt.

~ WEB http://www.spoe.at ~ APA267 2014-07-17/12:07


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