Firmen rüsten sich gegen Datendiebe

Wien – Drei von vier Unternehmen rechnen künftig verstärkt mit Datendieben, jeder zweite Betrieb will seine Sicherheitsstruktur ausbauen. Da...

Wien –Drei von vier Unternehmen rechnen künftig verstärkt mit Datendieben, jeder zweite Betrieb will seine Sicherheitsstruktur ausbauen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Sicherheitskonzerns FirstProtect, der Wirtschaftskammer Wien und der Zeitschrift Computerwelt. „Daten gelten als wertvolle Ressource und werden vielerorts als neue Zukunftswährung angesehen“, zeigt FirstProtect-Österreich-Chef Michael Röhrenbacher Gründe für die vermehrten Datendiebstähle auf.

74 Prozent der über 100 befragten Firmen sehen externe Cyberattacken und Datendiebstahl als größte Bedrohung, dicht gefolgt von Manipulation und Sabotage durch unzufriedene Mitarbeiter (72 %). Zudem hält jeder dritte Betrieb Nachlässigkeit bei der Datenbetreuung für riskant.

Auch Mängel bei der materiellen Sicherung der Rechenzentren seien problematisch. „Die beste Firewall ist wertlos, wenn der Serverraum für Unbefugte zugänglich ist“, warnt Röhrenbacher. Absolute Sicherheit gebe es jedoch nie, mögliche Folgeschäden sollten daher abgesichert werden, rät FirstProtect. (TT)

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