RH rügt Abfindungen und Mängel in Hypo-Organisation

Nach zweieinhalb Jahren liegt jetzt der mit Spannung erwartete Rohbericht des Bundesrechnungshofs zur Hypo Tirol Bank vor.

Von Peter Nindler

Innsbruck –Ende 2011 hatte die Tiroler Hypo ein bewegtes Jahrzehnt hinter sich: Nach einem innerparteilichen Machtkampf in der ÖVP platzte 2001 die geplante Fusion mit der Südtiroler Sparkasse. Danach kam es zum Wechsel in der Führungsrige. Vorstandboss Josef Prader ging, Hannes Gruber wurde 2003 installiert. Sechs Jahre später musste Gruber vorzeitig gehen, 2010 erfolgte dann das Aus für seine Vorstandskollegen Werner Pfeifer und Günther Unterleitner. Allein 2009 und 2010 musste die Hypo faule Kredite von insgesamt 114,1 Millionen wertberichtigen, 2011 folgte der finanzielle Hammer: der Italien-Flop. Der Wertberichtigungsbedarf lag bei 125 Mio. Euro, die Tiwag sorgte mit einer Finanzspritze von 220 Mio. Euro für die notwendige Erhöhung der Eigenkapitalquote.

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