Neuer Igler Anlauf für Eliteschule

Innsbrucker Stadtsenat soll Wohlmeinung für Areal südlich des Congress aussprechen.

Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck –In Rinn fiel die „Tyrol International School“ (TIS) für bis zu 300 InternatsschülerInnen bei der Bevölkerung durch. Für die Projektentwickler rund um den Innsbrucker Leo Pertl begann die Standortsuche von Neuem. Aktuell soll die Gemeinde Reith bei Seefeld gute Karten haben. Vor rund zwei Jahren war auch Igls im Gespräch. Pläne, die sich zerstreuten. Dachte man zumindest in der Stadt – mitnichten. Offenbar ist diese Standortidee wieder reaktiviert worden. Bereits morgen liegt dem Innsbrucker Stadtsenat ein dementsprechender Akt vor.

Demnach habe die TIS ein Waldgrundstück südlich des Igler Congress im Auge. Eines, das bis zu sieben Hektar umfassen und der Agrargemeinschaft „Waldinteressentenschaft Igls“ gehören soll. Dort könnte – in Stufen – die internationale Schule entstehen, heißt es. Vorausgesetzt, Land und Stadt Innsbruck stehen hinter diesem Standort. Und auch die Bevölkerung soll nunmehr eingebunden werden – in Form einer Meinungsumfrage. Zudem wird versichert, dass zur Errichtung dieser Schule keine finanziellen Zuschüsse seitens der öffentlichen Hand beantragt würden.

Die Projektwerber rechnen den Politikern vor, dass die TIS auch den darbenden Igler Tourismus ankurbeln helfen könne – bis zu 18.000 zusätzliche Übernachtungen pro Jahr seien realistisch, heißt es. Eine denkbare Option sei auch, dass die Stadt die Gründe ankaufen und der TIS lediglich ein Baurecht einräumen könnte.

Der Stadtsenat soll nun den Plänen „sein Wohlwollen“ aussprechen – ob er dies auch tut, bleibt abzuwarten.

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