Jaguar holt Versäumtes nach

Die britische Traditionsmarke leistet sich den Luxus, von einer E-Type-Rennversion aus dem Jahre 1963 sechs Einheiten nachzuliefern.

Jahrzehntealtes Design, doch neu aufgebaut: der Special GT E-Type, insgesamt auf 18 Stück limitiert.
© Werk

Salzburg –Englische Fairness kommt wieder einmal zum Tragen: Zu Beginn der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts hatte Jaguar angekündigt, insgesamt 18 Exemplare des Special GT E-Type zu bauen. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um die Rennversion des stilprägenden Sportwagens. Ganz so, wie es die Briten geplant haben, setzten sie den Plan allerdings nicht um: Sie stellten lediglich ein Dutzend der „Lightweight“-Modelle her. Fünf Jahrzehnte dauerte es, bis sich Jaguar seines Versprechens erinnerte. Nun wird eine eigene Abteilung – Jaguar Heritage von Jaguar Land Rover Special Operations – die sechs ausstehenden Einheiten nach Originalplänen zusammenbauen, mit den fortlaufenden Nummern 13 bis 18 versehen und sie renntauglich machen. Ein erstes Exemplar ist dieser Tage in Pebble Beach zu sehen.

Dass sich die Raubkatzenmarke nicht nur um ihr Erbe kümmert, sondern auch um ihre Zukunft, zeigt sich an den zahlreichen Veröffentlichungen des Unternehmens rund um die neue Limousine XE. Weltpremiere feiert das Modell am 8. September in London, die Messepremiere folgt knapp einen Monat später auf dem Pariser Autosalon. Mit dem XE kehrt Jaguar zurück in das Segment der Mittelklasse, zuletzt verwaist wegen der Auflassung des eher glücklosen X-Types. Mehr Erfolg erhofft sich der Anbieter vom XE, dessen Äußeres sich an den Oberklassemodellen XF und XJ sowie am Sportcoupé F-Type orientiert. Vielversprechend sind die technischen Neuerungen, die der XE mit sich bringen wird. Als Beispiel dient die Aluminiumkarosserie, die sich gewichtssparend auswirkt. Auch der Einbau von Vierzylinder-Motoren dürfte dazu beitragen, dass der Normverbrauch relativ gering ausfallen dürfte. (McF)

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