Flug MH17: Kerry will Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen

Es ist laut dem US-Außenminister zwar „kein Geheimnis“, woher die Waffen stammen, dennoch müsse es eine umfassende Untersuchung geben.

Am 17. Juli wurde Malaysia Airlines-Flug MH17 über der Ostukraine mutmaßlich abgeschossen. Es wird vermutet, dass prorussische Separatisten das Waffensystem bedient haben.
© REUTERS

Kiew – Nach dem mutmaßlichen Abschuss der Passagiermaschine der Malaysia Airlines über der Ostukraine will US-Außenminister John Kerry die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen lassen. Es handle sich um ein „skrupelloses Verbrechen von internationalem Ausmaß“, erklärte Kerry am Dienstag bei einem Besuch in Sydney.

Die USA und Australien würden sich gemeinsam für eine umfassende Untersuchung des Absturzes einsetzen. Zwar sei es „kein Geheimnis“, woher die Waffen für den Abschuss stammten, doch müsse es eine umfassende Untersuchung geben, um „jegliche weitere Schritte“ zu legitimieren.

Die Maschine der Malaysia Airlines war am 17. Juli auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur mit 298 Menschen an Bord im Krisengebiet über der Ostukraine abgestürzt. Die Führung in Kiew und der Westen gehen davon aus, dass der Flug MH17 von prorussischen Separatisten abgeschossen wurde. Bei dem Absturz kamen alle Menschen an Bord ums Leben. Die meisten Opfer stammten aus den Niederlanden. (APA/AFP)

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