Mord und Selbstmord in Wien-Favoriten - Sorgerechtsstreit um Töchter

Wien (APA) - Nach dem Mord an einer 38-Jährigen und dem Selbstmord des Täters am Sonntag in Wien-Favoriten hat die Befragung des 19-jährigen...

Wien (APA) - Nach dem Mord an einer 38-Jährigen und dem Selbstmord des Täters am Sonntag in Wien-Favoriten hat die Befragung des 19-jährigen Sohnes der Frau Aufschluss über den Grund für die Streitigkeiten zwischen dem Ex-Paar gebracht. Es hat sich um einen Sorgerechtsstreit um die beiden gemeinsamen Töchter gehandelt, sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger am Dienstag zur APA.

Die Frau und der Mann hatten zwei Mädchen im Alter von vier und fünf Jahren. Diese werden nun von Angehörigen betreut. Laut Aussagen des 19-Jährigen hatte seine Mutter zuletzt nicht mehr in einer Beziehung mit dem 39-Jährigen gelebt.

Der Russe war wegen der Nichteinhaltung eines Betretungsverbotes im Vorjahr mehrere Monate in Haft. Dieses wurde wegen gefährlicher Drohung und Körperverletzung ausgesprochen.

Die Bluttat spielte sich am Sonntagabend in der Nähe der Wohnung der Frau an der Ecke Laxenburger Straße/Dampfgasse auf dem Gehsteig ab. Tatwaffe war eine Makarow-Pistole mit dem Kaliber 9 mm, wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte. Diese war nicht registriert.


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