USA wollen Gefahr ausländischer Jihadisten vor UNO diskutieren

Sydney/New York (APA/AFP) - Die USA und Australien wollen die Gefahr ausländischer Jihadisten in Krisengebieten wie Syrien und dem Irak inne...

Sydney/New York (APA/AFP) - Die USA und Australien wollen die Gefahr ausländischer Jihadisten in Krisengebieten wie Syrien und dem Irak innerhalb der UN-Gremien diskutieren. Ziel sei es, das Thema noch in diesem Monat bei einem Treffen der Vereinten Nationen zu besprechen, sagte US-Außenminister John Kerry am Dienstag bei einem Besuch in Sydney, bei dem es um Sicherheitsfragen ging.

Kerry zufolge wollen die USA und Australien verschiedene Strategien gegen Jihadisten bündeln, die sich in manchen Ländern schon bewährt haben. An den Kämpfen in Syrien und dem Irak beteiligen sich auch Jihadisten aus verschiedenen Drittländern. Allein rund 150 Australier sollen Regierungsvertretern zufolge Seite an Seite mit Aufständischen in Krisengebieten kämpfen. Aus Österreich sollen sich gegenwärtig gut 100 Kämpfer in Syrien aufhalten sowie mehrere im Irak.

Australiens Außenministerin Julie Bishop sagte, die „barbarische Ideologie“ der Jihadisten bedrohe auch die Lebensart ihres Landes, da viele der Kämpfer als ideologisch radikalisierte „Terroristen“ in ihre Heimat zurückkehrten und in der Lage seien, dort Anschläge zu verüben.

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