Ukraine - Kiew: Kein russischer Konvoi sondern humanitäre Lieferung

Kiew (APA) - Von einer Einigung in Bezug auf „humanitäre Hilfe“ aus Russland berichtete Dienstagnachmittag in Kiew Waleri Tschalyj, der Vize...

Kiew (APA) - Von einer Einigung in Bezug auf „humanitäre Hilfe“ aus Russland berichtete Dienstagnachmittag in Kiew Waleri Tschalyj, der Vizechef der ukrainischen Präsidentschaftskanzlei. Laut Tschalyj, der den Begriff „humanitärer Konvoi“ ablehnt, wird die Ladung an der russisch-ukrainischen Grenze auf Lastwagen des Internationalen Roten Kreuzes umgeladen.

Das Rote Kreuz werde für diesen Transport, so betonte Tschalyj während eines Pressegesprächs, eigens Lastwagen anmieten: „Es wäre problematisch russische Lastwagen – selbst ohne Fahrer – auf ukrainischem Territorium zuzulassen.“ Die Ladung selbst werde die russisch-ukrainischen Grenze zwischen Belgorod und Charkiw (Charkow) passieren und dort von ukrainischen Behörden kontrolliert werden. Die ukrainische Grenzregion Charkiw steht bekanntlich vollständig unter Kontrolle der Regierung in Kiew. Für den weiteren Transport ist laut Tschalyj ausschließlich das Rote Kreuz verantwortlich.

Über die Inhalt jener 280 weißgefärbten Lastwagen, die Dienstagfrüh unweit von Moskau Richtung Ukraine aufgebrochen waren, konnte Tschalyj keine Angaben machen – Kiew habe dazu keine offiziellen Informationen und aus Russland auch keine Listen bekommen.

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