Frankfurter Rentenmarkt tritt auf der Stelle

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben am Dienstag nicht von überraschend schwachen Wirtschaftsdaten aus Deutschlan...

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben am Dienstag nicht von überraschend schwachen Wirtschaftsdaten aus Deutschland profitieren können. Gegen Mittag lag der richtungsweisende Euro-Bund-Future faktisch unverändert bei 149,36 Punkten.

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten wie am Vortag mit 1,06 Prozent. Die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere habe bei 0,88 Prozent verharrt, teilte die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mit.

Am deutschen Konjunkturhimmel tauchen zunehmend dunkle Wolken auf. Die ZEW-Konjunkturerwartungen, eine Umfrage unter Finanzexperten, gaben im August stark nach. Die Mannheimer Forscher erklärten den stärksten Einbruch seit gut zwei Jahren mit aktuellen politischen Spannungen, die mittlerweile spürbare Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zeigten. „Weil auch die Konjunktur im Euroraum nicht richtig in Fahrt kommt, ist zu befürchten, dass das Wirtschaftswachstum in Deutschland 2014 weniger stark ausfallen wird als bisher erwartet.“

Es gab 23 Verlierer mit Kursabschlägen von bis zu 0,60 Prozentpunkten. Dem standen 34 Gewinner mit Aufschlägen von bis zu 0,05 Prozentpunkten gegenüber. Die Bundesbank kaufte per Saldo keine Anleihen. Der Rentenindex Rex stieg um 0,02 Prozent auf 137,28 Punkte. Diesen Index berechnet die Deutsche Börse auf Basis der Kassakurse ausgesuchter Anleihen.


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