Volkswagen feiert Produktion des zweimillionsten Golf Variant

Im Werk Zwickau lief vor Kurzem das Jubiläumsmodell des kompakten Kombis vom Band. Neu im Programm sind Sport- und Rabbit-Varianten.

Eine Feier wert ist das zweimillionste Stück des VW Golf Variant.Fotos: Werk
© Volkswagen AG

Wolfsburg –Erfolgreiche Kombis heißen Variant. Zwar macht Volkswagen diesbezüglich vor allem in der Mittelklasse mit dem Passat (neue Generation folgt im Herbst) Volumen, aber selbst im Kompaktwagensegment scheint das Rezept der Wolfsburger aufzugehen. Vom Golf Variant lief kürzlich das zweimillionste Stück vom Band, und zwar im Werk Zwickau. Dort – vorläufig nur dort – stellt der Konzern das Modell auf Basis des MQB (Modularer Querbaukasten) her. Das ist ein Fertigungssystem, auf dem eine Reihe von Baureihen markenübergreifend entstehen.

Der Siegeszug des Golf Variant begann im Jahr 1993, also fast zwei Jahrzehnte nach dem Start der Limousine. Zunächst ließ Volkswagen den Kombi in den Werken Wolfsburg und Osnabrück produzieren, später folgten die Fabriken in Bratislava (Slowakei) und Puebla (Mexiko). Zeitweise stammte der Variant übrigens nur aus Mexiko – bis sich die VW-Spitze entschied, das Langheck wieder in Europa zu fertigen. Allerdings soll es mittelfristig nicht bei Zwickau allein bleiben: Im nächsten Jahr ist es vorgesehen, dass Variant-Einheiten auch wieder in Puebla zusammengebaut werden.

Praktisch zeitgleich mit dem Produktionsjubiläum teilte der österreichische Importeur Porsche Austria mit, vom Golf Variant zwei neue Ausstattungsvarianten anzubieten: Rabbit und Sport. In beiden Fällen können sich Kunden ausstattungsbedingt auf Preisvorteile freuen. Je nach gewählter Motorvariante (Benziner, Diesel, Erdgas, selbst 4Motion ist Rabbit-tauglich) beträgt die Höhe des Vorteils bis zu 1109 Euro. Noch mehr holt der potenzielle Käufer bei den Sport-Versionen heraus: Hier ködern die VW-Händler mit bis zu 2465 Euro. (McF)

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