Mordfall Madeleine: Prozessauftakt gegen gebürtigen Kärntner in Essen

Essen/Klagenfurt (APA/dpa) - Geschlagen, erstickt und einbetoniert: Ein grausames Verbrechen beschäftigt ab heute, Mittwoch, das Essener Sch...

Essen/Klagenfurt (APA/dpa) - Geschlagen, erstickt und einbetoniert: Ein grausames Verbrechen beschäftigt ab heute, Mittwoch, das Essener Schwurgericht. Es geht um den Mord an der 23-jährigen Madeleine. Angeklagte sind der Stiefvater, ein gebürtiger Kärntner, als mutmaßlicher Haupttäter und der Stiefbruder wegen Beinhilfe.

Laut Anklage hatte sie sich Madeleine am 11. Februar mit ihrem Stiefbruder verabredet. Zu ihm hatte sie nach wie vor Kontakt. Vor ihrem Stiefvater versteckte sie sich dagegen seit längerem. Der 47-Jährige soll sie zehn Jahre lang sexuell missbraucht haben und der Vater ihrer Tochter sein. Angeblich war der Kärntner von seinem Sohn über das Treffen informiert worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass er Madeleine mit einem Hammer geschlagen, dann gefesselt und anschließend mit einer Decke erstickt hat. Das Essener Schwurgericht hat zunächst 13 Verhandlungstage bis Mitte November vorgesehen.

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