Stichwort: Fields-Medaille

Seoul/Wien (APA) - Die Fields-Medaille ist eine der höchsten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Mathematik, sie gilt als eine Art Nobelpreis ...

Seoul/Wien (APA) - Die Fields-Medaille ist eine der höchsten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Mathematik, sie gilt als eine Art Nobelpreis für diesen von Alfred Nobel in seinem Testament nicht berücksichtigten Fachbereich. Sie wird von der Internationalen Mathematischen Union (IMU) alle vier Jahre an zwei bis vier Wissenschafter unter 40 Jahren für herausragende Entdeckungen in der Mathematik vergeben.

Verliehen wird die mit 15.000 kanadischen Dollar (10.000 Euro) verbundene Auszeichnung seit 1936, und zwar immer beim Internationalen Mathematikerkongress (ICM). Die Medaille ist nach dem kanadischen Mathematiker John Charles Fields (1863-1932) benannt. Die Preisträger werden von einem Auswahlkomitee bestimmt, das vom Exekutivkomitee der IMU eingesetzt wird und dessen Mitglieder bis zur Preisverleihung geheim bleiben.

Als gleichwertig hohe Auszeichnung für Mathematiker gilt der Abelpreis, der seit 2003 jährlich durch die Norwegische Akademie der Wissenschaften für außergewöhnliche wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Mathematik verliehen wird und mit sechs Mio. norwegischen Kronen dotiert ist. Der Abelpreis hat keine Altersbeschränkung.

Mit Martin Hairer von der University of Warwick (Großbritannien) erhielt heuer erstmals ein Österreicher eine Fields-Medaille.

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(S E R V I C E - Internet: Internationale Mathematische Union zur Fields-Medaille: http://www.mathunion.org/general/prizes/fields/details/)


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