Erdbeben in Ecuador - Mindestens zwei Tote, darunter ein Kind

Quito (APA/dpa) - Bei einem Erdbeben der Stärke 5,1 sind in Südamerika mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Weitere acht Menschen wu...

Quito (APA/dpa) - Bei einem Erdbeben der Stärke 5,1 sind in Südamerika mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Weitere acht Menschen wurden bei dem Beben in Ecuador verletzt, wie die Nachrichtenagentur Andes berichtete. Vier Menschen seien außerdem unter Trümmern verschüttet worden.

Das Zentrum des Erdbebens am Dienstagnachmittag (Ortszeit) wurde vom Geophysischen Institut am bergigen Nordrand der ecuadorianischen Hauptstadt Quito in einer Tiefe von zwölf Kilometern geortet. Die Erschütterungen lösten an einer Brückenbaustelle einen Erdrutsch aus, der einen Arbeiter unter sich begrub. Seine Kollegen konnten ihn freigraben, aber nicht mehr wiederbeleben. Bei dem zweiten Opfer handelte es sich laut Andes um einen vierjährigen Buben, der von herabstürzenden Reissäcken erschlagen wurde.

25 Nachbeben folgten dem Hauptbeben bis in die Nacht hinein. Erdrutsche auf Berghängen und der Einsturz einiger Gebäude verursachten eine Staubwolke, die über Quito zu sehen war. In einigen Stadtteilen fielen Strom und Telefonnetze aus, der Flughafen der Hauptstadt musste für einige Stunden geschlossen werden. Mehrere Zufahrtsstraßen wurden wegen der Gefahr weiterer Abgänge gesperrt.

Mehr als 60 Häuser wurden nach Angaben des Notfalleinsatzzentrums COE beschädigt, knapp 70 Menschen mussten in Notunterkünften untergebracht werden.

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Quito hatte seit mehr als 20 Jahren kein Beben einer solchen Stärke erlebt. Nach Angaben von Ecuadors Präsident Rafael Correa könnten Schäden durch eine illegal betriebene Mine im Erdbebengebiet die Porösität der Berge noch verstärkt haben.


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