Verunglückter deutscher Höhlenforscher kehrte in den Alltag zurück

Karlsruhe (APA/dpa) - Der deutsche Forscher Johann Westhauser ist rund zwei Monate nach seinem Unfall in der Riesending-Schachthöhle in den ...

Karlsruhe (APA/dpa) - Der deutsche Forscher Johann Westhauser ist rund zwei Monate nach seinem Unfall in der Riesending-Schachthöhle in den Alpen in den Alltag zurückgekehrt. „Ich bin seit zwei Wochen wieder an meinem Arbeitsplatz im Karlsruher Institut für Technologie“, sagte Westhauser am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. „Im Zuge einer Wiedereingliederung arbeite ich zunächst mehrere Stunden am Tag.“

Der 54-Jährige ist in dem Forschungszentrum als Techniker am Institut für Angewandte Physik tätig. Während einer Exkursion in der bei Berchtesgaden gelegenen Höhle hatte Westhauser am 8. Juni bei einem Steinschlag ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. In einer beispiellosen Aktion war Westhauser aus Deutschlands tiefster Höhle geholt worden. Nach 274 Stunden zogen ihn Helfer am 19. Juni wieder ans Tageslicht.

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