Frankreich liefert Waffen in Irak, Krisentreffen der EU-Minister

Noch am heutigen Mittwoch will Frankreich Waffen für den Kampf gegen die Extremisten in den Irak schicken. Die EU-Außenminister halten am Freitag ein Krisentreffen ab.

Frankreichs Präsident Francois Hollande.
© Reuters

Paris/London – Frankreich will noch am Mittwoch Waffen für den Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) auf den Weg in den Irak bringen. Das teilte Präsident François Hollande in Paris mit.

Großbritanniens Premierminister David Cameron hat wegen der Krise im Irak seinen Urlaub in Portugal unterbrochen und ist nach London zurückgekehrt. Er werde noch am Mittwoch eine Sitzung des Sicherheitskabinetts leiten, teilte die Downing Street mit. Das Gremium aus Regierungsvertretern sowie Geheimdienstleuten und Militärs tagt derzeit täglich, am Dienstag unter der Leitung von Außenminister Philip Hammond.

Konservative Abgeordnete hatten zuletzt vermehrt eine Unterbrechung der parlamentarischen Sommerpause gefordert, um die Situation im Irak im Plenum diskutieren zu können. Einige fordern eine militärische Beteiligung Großbritanniens im Irak.

Krisentreffen der EU-Außenminister

Angesichts der sich verschärfenden Situation im Irak bereitet die Europäische Union nun doch ein Sondertreffen der 28 Außenminister vor. Wie die APA am Mittwoch aus österreichischen Diplomatenkreisen erfuhr, soll der Außenministerrat bereits an diesem Freitag in Brüssel stattfinden. Auf der Agenda stehen vermutlich aber auch andere Themen wie der Gaza-Krieg oder die Ukraine-Krise.

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Der endgültige Termin soll in den kommenden Stunden bestätigt werden. Österreich habe sich - neben Frankreich und Italien - während der vergangenen Tagen besonders dafür eingesetzt, dass der Irak „möglichst schnell“ behandelt werde, so Diplomaten. Am gestrigen Dienstag beschloss die Bundesregierung die Freigabe von einer Million Euro für humanitäre Hilfe im Nordirak. (APA/dpa/AFP)


Kommentieren


Schlagworte