„Wien Radar“ - ÖVP stellte die Bürgermeisterfrage

Wien (APA) - Was würden Sie tun, wenn Sie Bürgermeister wären? - Diese Frage bekamen zuletzt 300 Wiener gestellt, und zwar im Rahmen einer v...

Wien (APA) - Was würden Sie tun, wenn Sie Bürgermeister wären? - Diese Frage bekamen zuletzt 300 Wiener gestellt, und zwar im Rahmen einer von der Stadt-ÖVP beauftragten Studie, die unter der Bezeichnung „Wien Radar“ firmiert. Ergebnis: Die Reduktion der Verwaltung, der Ausbau der U-Bahn bis zum Stadtrand und die Senkung der Gebühren würden auf der Agenda relativ weit oben stehen.

Es habe sich um eine neutrale Online-Umfrage gehandelt, versicherte Landesparteichef Manfred Juraczka am Mittwoch in einer Pressekonferenz. Der Auftraggeber sei nicht genannt worden. Durchgeführt wurde die Erhebung vom Meinungsforschungsinstitut GfK.

Zunächst wurden die Teilnehmer gebeten, ihre Einschätzung der Wirtschaftslage Wiens darzulegen. 56 Prozent hätten befunden, dass sie in etwa gleich geblieben sei, berichtete Juraczka. 33 Prozent waren hingegen der Meinung, dass sich die Situation verschlechtert hat. Nur 11 Prozent konstatierten eine Verbesserung. Überwiegend als großes Problem wurde vor allem die Arbeitslosigkeit in Wien gesehen.

Als Stadtoberhaupt würden 46 Prozent jedenfalls die „Verwaltung reduzieren“, knapp gefolgt von den Vorhaben U-Bahn-Ausbau und Gebührensenkung. 35 Prozent würden sofort neue Maßnahmen für Arbeitsplätze setzen. Auch die Schaffung von Bildungsmöglichkeiten, der Bau von Sozialwohnungen, die Sonntagsöffnung oder die Errichtung neuer Parks wurden als hypothetisches Regierungsvorhaben genannt.

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Eher am unteren Ende der Liste finden sich laut Juraczka Themen wie der Bau von Fußgängerzonen (9 Prozent) oder die Planung kultureller Großveranstaltungen (5 Prozent). Die ÖVP, so erklärte deren Parteichef, fühle sich durch das Ergebnis in dem Bestreben bestätigt, wirtschaftlich relevante Themen zu forcieren.

Die Wiener wurden im Rahmen der Umfrage auch gebeten, die Ergebnisse der rot-grünen Koalition generell zu beurteilen. Deutlich mehr als die Hälfte hätten dies mit „eher negativ“ oder gar „sehr negativ“ getan, betonte Juraczka.

~ WEB http://www.oevp.at ~ APA280 2014-08-13/13:13


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