Tiroler Landesrat kritisiert vorzeitiges Sanierungsscheck-Ende

Innsbruck/Wien (APA) - Der Tiroler Wohnbaulandesrat Johannes Tratter (ÖVP) hat scharfe Kritik an der vorzeitigen Beendigung der Sanierungssc...

Innsbruck/Wien (APA) - Der Tiroler Wohnbaulandesrat Johannes Tratter (ÖVP) hat scharfe Kritik an der vorzeitigen Beendigung der Sanierungsscheck-Förderungsaktion für die energetische Sanierung von Gebäuden geübt. Tratter berief sich dabei auf eine Mitteilung auf der Homepage der Kommunalkredit Public Consulting. Dort ist von einem Aus für den Sanierungsscheck mit 11. August die Rede.

Die Kommunalkredit Public Consulting bestätigte gegenüber der APA, dass die Aktion inzwischen gestoppt worden sei. Das Wirtschaftsministerium war vorerst für keine Stellungnahme erreichbar. Die vorzeitige Beendigung wurde damit argumentiert, dass aufgrund der hohen Nachfrage die für den „Sanierungsscheck 2014“ zur Verfügung stehenden Förderungsmittel vor Ende der Einreichfrist ausgeschöpft seien. Eine Antragstellung bei den Bausparkassenzentralen sei nicht mehr möglich, hieß es auf der Homepage. Ursprünglich war die Antragstellung bis 31. Dezember des heurigen Jahres geplant.

Tratter zeigte sich verärgert: „Gerade bei kostenintensiven Wohnbau- bzw. Sanierungsvorhaben müssen die Bürger langfristig planen können. Die Finanzierung muss ebenfalls gesichert sein und auf soliden Füßen stehen“. Angebote wie der Sanierungsscheck des Bundes, dessen im März angekündigte Verlängerung sich nur wenig später als Flop erweise, würden im schlimmsten Fall Finanzierungslücken verursachen. Es handle sich um eine „äußerst unkoordinierte Budgetplanung“, die auf Kosten der Bevölkerung gehe, meinte der Landesrat.

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