Brüssel gibt grünes Licht für Sanierung der slowenischen Abanka

Ljubljana/Brüssel (APA) - Die Sanierung der drittgrößten slowenischen Bank, Abanka, kann zu Ende geführt werden. Die EU-Kommission hat heute...

Ljubljana/Brüssel (APA) - Die Sanierung der drittgrößten slowenischen Bank, Abanka, kann zu Ende geführt werden. Die EU-Kommission hat heute, Mittwoch, den Umstrukturierungsplan der staatlichen Bank genehmigt, hieß es aus Brüssel. Dieser sieht auch eine Fusion der Abanka mit der Kleinbank Banka Celje vor.

Nach dem grünen Licht aus Brüssel kann Abanka demnächst eine zweite Kapitalspritze von 243 Mio. Euro bekommen, nachdem sie bereits im Dezember 2013 auf Basis einer vorläufigen Genehmigung vom slowenischen Staat um 348 Mio. Euro rekapitalisiert wurde. Wann die Kapitalspritze erfolgen kann, gab das Finanzministerium im Ljubljana vorerst nicht bekannt. Außerdem wird sie ihre notleidenden Kredite im Umfang von rund 1 Mrd. Euro (Brutto-Buchwert) in die slowenische „Bad Bank“ auslagern können.

Der Umstrukturierungsplan sieht vor, dass Abanka ihre Tätigkeit auf das Kerngeschäft beschränkt, außerdem muss sie ihre Unternehmensführung und ihr Risikomanagement verbessern. Slowenien hatte sich außerdem verpflichtet, die Abanka mit der Banka Celje zu fusionieren. Bis Ende 2014 muss der EU-Kommission ein Umstrukturierungsplan für das zusammengeführte Unternehmen vorgelegt werden, hieß es.

Im Rahmen der Sanierung des slowenischen Bankensektors hatte die EU-Kommission bereits im Dezember 2013 die Umstrukturierungspläne für die beiden Großbanken, Nova Ljubljanska banka (NLB) und Nova Kreditna banka Maribor (NKBM), sowie Beihilfen für die geordnete Abwicklung der Factor Banka und der Probanka genehmigt.

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Kommentieren