Irans Führer gegen Normalisierung der Beziehungen zu den USA

Teheran (APA/dpa) - Trotz zunehmender Kontakte und teilweise gemeinsamer Interessen hat Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei eine No...

Teheran (APA/dpa) - Trotz zunehmender Kontakte und teilweise gemeinsamer Interessen hat Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei eine Normalisierung der Beziehungen zu den USA abgelehnt. „Solange die feindselige Rhetorik der USA gegenüber dem Iran anhält, hätte ein Entgegenkommen keinen Sinn“, zitierte die Nachrichtenagentur ISNA am Mittwoch Khamenei.

Zwar haben beide Länder in den vergangenen Monaten Atomverhandlungen auf Außenministerebene geführt, aber auch die hätten bis jetzt zu keinen konkreten Ergebnissen geführt, sagte der Ayatollah. Auch im Irak sehen sich die USA und der Iran mit einem gemeinsamen Feind, der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gegenüber.

Präsident Hassan Rohani hatte noch am Montag gesagt, dass er während seiner Amtszeit auch mit Erzfeind USA nicht nur die Spannungen der vergangenen drei Jahrzehnte abbauen, sondern in Zukunft auch die Beziehungen normalisieren wolle. Khamenei hat aber nach der Verfassung in allen politischen Belangen das letzte Wort.

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