Dutzende Migranten in der Ägäis aufgegriffen

Athen (APA/dpa) - Die griechische Küstenwache hat insgesamt 180 Migranten in der Ägäis aufgegriffen. Vor den Inseln Samos und Agathonisi wur...

Athen (APA/dpa) - Die griechische Küstenwache hat insgesamt 180 Migranten in der Ägäis aufgegriffen. Vor den Inseln Samos und Agathonisi wurden Donnerstagfrüh 65 Menschen aus den Fluten gerettet.

Sie versuchten mit Schlauchbooten aus der Türkei nach Griechenland zu kommen. Als sie zwei Patrouillenboote der griechischen Küstenwache sahen, zerstörten sie ihre Boote. Das habe ihren Status von „Migrant“ auf „Schiffbrüchiger“ geändert, teilte die Küstenwache mit. Damit war die Küstenwache verpflichtet, die Menschen aufzunehmen und sie nach Griechenland zu bringen.

In den vergangenen 24 Stunden waren weitere 115 Migranten vor den Inseln Lesbos, Chios, Nisyros und Kalymnos aufgegriffen worden. Die meisten stammten aus Syrien und Afghanistan, teilte die Küstenwache weiter mit.

Die Ägäis gehört zu den Routen, über die Schleuserbanden Migranten nach Europa bringen. Die Aufnahmelager in Griechenland sind überfüllt. Die Küstenwache hat Informationen, wonach entlang der türkischen Küste Tausende Migranten auf eine Gelegenheit zur Überfahrt nach Griechenland warten. „Wir erwarten eine große Migrantenwelle in den nächsten Tagen“, sagte ein Offizier der Küstenwache der Nachrichtenagentur dpa.

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