Euro-Inflation auf niedrigstem Stand seit 2009: 0,4 Prozent im Juli

Brüssel (APA) - Die Inflation in der Eurozone hat im Juli den niedrigsten Stand seit Oktober 2009 erreicht. Die jährliche Teuerungsrate in d...

Brüssel (APA) - Die Inflation in der Eurozone hat im Juli den niedrigsten Stand seit Oktober 2009 erreicht. Die jährliche Teuerungsrate in der Währungsunion ging im Juli auf 0,4 Prozent zurück, gegenüber 0,5 Prozent im Juni, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Donnerstag mit. Österreich verzeichnete nach vorläufigen Daten mit 1,7 Prozent die zweithöchste Inflation in der EU hinter Großbritannien.

In der Europäischen Union betrug die jährliche Teuerungsrate im Juli 0,6 Prozent, gegenüber 0,7 Prozent im Juni. Im Juli 2013 hatte die Teuerung noch 1,7 Prozent in der EU und 1,6 Prozent in der Eurozone betragen.

Sinkende Preisniveaus, also negative jährliche Raten wurden in Bulgarien (-1,1 Prozent), Griechenland (-0,8 Prozent), Portugal (-0,7 Prozent), Spanien (-0,4 Prozent) und der Slowakei (-0,2 Prozent) verzeichnet. Die höchsten jährlichen Raten im Euroraum wurden von Österreich (1,7 Prozent), Rumänien (1,5 Prozent) und Luxemburg (1,2 Prozent) gemeldet.

Die stärkste Preissteigerung für die jährliche Inflation des Euroraums ging von den Bereichen Restaurants und Cafes (+0,08 Prozentpunkte), Mieten (+0,06 Prozentpunkte) und Instandhaltung von Fahrzeugen (+0,05 Prozentpunkte) aus. Die Bereiche Obst (-0,13 Prozentpunkte) sowie Gemüse und Telekommunikation (je -0,11 Prozentpunkte) wirkten hingegen am stärksten senkend.


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