Ebola - Korean Air fliegt Kenia nicht mehr an

Nairobi/Freetown/Conakry (APA/Reuters) - Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air will wegen der Ebola-Epidemie ab dem 20. August bis ...

Nairobi/Freetown/Conakry (APA/Reuters) - Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air will wegen der Ebola-Epidemie ab dem 20. August bis auf Weiteres das ostafrikanische Kenia nicht mehr anfliegen. Die Maßnahme werde ergriffen, um die Weiterverbreitung des tödlichen Virus zu verhindern, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Seoul mit. Korea Air fliegt dreimal pro Woche die Strecke Incheon-Nairobi.

Aus Ostafrika sind bisher keine Ebola-Erkrankungen gemeldet worden. Der Flughafen von Nairobi ist aber ein Drehkreuz für viele Airlines - auch in Richtung Westafrika. Pro Woche gibt es rund 70 Flüge aus den westafrikanischen Staaten nach Kenia.

Der internationale Luftfahrt-Dachverband IATA hat wegen des Ebola-Ausbruchs noch keine Reisebeschränkungen empfohlen und verweist auf die Weltgesundheitsorganisation WHO, welche die Gefahr einer Ansteckung während eines Fluges als gering einschätze. Dennoch hatten vergangene Wochen die arabische Fluglinie Emirates und British Airways ihre Flüge nach Guinea, Sierra Leone und Liberia wegen der Ebola-Epidemie ausgesetzt.

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